Gedanken 16.02.2018

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Bemalte Wand mit Jesaja 55 - Christine Danzer

Gedanken 16.02.2018


Denn also spricht der HERR:


Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken,

& eure Wege sind nicht meine Wege;
sondern so hoch der Himmel über der Erde ist,
so viel höher sind meine Wege als eure Wege
& meine Gedanken als eure Gedanken.
Denn gleichwie der Regen & der Schnee vom Himmel fällt & nicht wieder dahin zurückkehrt,
er habe denn die Erde getränkt & befruchtet & zum Grünen gebracht,
daß sie dem Sämann Samen & dem Hungrigen Brot gibt;
also soll das Wort, das aus meinem Munde geht,
auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren,
sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende!
Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen & in Frieden geleitet werden;
Berge & Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen  & alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.  Anstatt der Dornen werden Zypressen wachsen & anstatt der Hecken Myrten;
& das wird dem HERRN zum Ruhm gereichen, zu einem ewigen Denkzeichen, das nicht ausgerottet wird.


So dies ist ein Teil meines Taufspruches, den ich mir selbst herausgesucht habe, weil er ungefähr dem entspricht, in der Zeit in dem ich zum Glauben kam.
Ja wie kam ich den eigentlich zum Glauben,  das ist eine Geschichte die im nach hinein betrachtet,

eine Geschichte durch mein gesamtes Leben ist & auch wieder nicht.
Jetzt aber nur der abschließende Teil, der zur meiner Bekehrung führte.
Ich war mit sehr vielen Atheisten unterwegs, unter anderem auch immer in einer Videothek, in der es eine „Religionsfreie Zone“ war,
durch mein Leben hatte ich schon kapiert, dass es für mich Gott auf jeden Fall gab.
Ich lebte zu dieser Zeit in einer Wohnung mit einem Holzofen unisoliert, in einer Umgebung  in der sehr viele Drogensüchtige, Exknackis & sehr viele Alkis lebten.
Mein Status war „arbeitslos“ & auf Hartz IV angewiesen, davor war ich selbstständig.
Und jetzt quälte ich mich mit den Ämtern rum, eine Alki-Frau im Haus die mich aufs übelste beschimpfte.

Einerseits mein Zustand der Arbeitslosigkeit als auch mein Umfeld brachten mich nahe an eine Klippe.
Anderseits hatte ich Träume von Wachtürmen, Bellenden Hunden, Fliegeralarm, Vergewaltigungen gut, war ja nichts neues schlecht zu träumen.  Ich wollte schon immer wissen, warum ich was träumte, und war auch sehr verhaftet dies rauszufinden.
Ok die Umgebung war verbunden mit sehr viel Gewalt und Aggressivität.
Irgendwann machte ich mich dann auf ins Stadtarchiv um rauszufinden wo ich wohnte, und ob es wohl etwas gäbe was vorher auf diesem Gebiet gestanden hat. & ich wurde fündig, ich lebte auf dem Gebiet des ehemaligen größten des KZ Aussenlager von Dachau.

Anderseits besuchte ich weiterhin diese Videothek, weil man sich hier gut über Kunst & Philosophie unterhalten konnte, aber was mich immer störte waren die Lästereien über Gott & die Kirche, irgendwann bezog ich Stellung das ich an Gott glaube, das es ihn gibt.
Dann fragte ich mich was die Grundlage des christlichen Glaubens ist und meine Antwort lautete:
Die Bibel,
Dann lautete meine Frage an mein Umfeld ob sie die Bibel gelesen hätten & zu 95 % bekam ich die Antwort nein.  Also bevor ich über etwas lästere möchte ich erst mal wissen was da drin steht, jedes Buch & jeder Film der mir empfohlen hatte ich gelesen oder gesehen.
Also fing ich an die Bibel zu lesen, was zum kompletten Unverständnis führte, bei mir.
Mein Leben spitzte sich weiter zu einem kompletten Desaster, angefangen von einer Nachbarin die mich permanent beschimpfte, bis zu zwei körperlichen Angriffen, wo sie mir den Pferdeschwanz zurück zog, obwohl ich das Handy mit gewählten Notruf in der Hand hatte, und ich sie irgendwie auf dem Boden brachte, wie keine Ahnung.
Auf jeden Fall, kamen zwei Einsatzwägen der Polizei, ich hatte sie auf den Boden gebracht, und verzog mich schnell hinter die Wohnungstür. ( Gerichtsverhandlung: Staatsanwalt sagte 23 zu o), und ich war sie erstmal für ein 1/2 Jahr los.
Desweiteren bekam ich einen 1 Euro Stelle im Staatsarchiv, um mich rum Beamte und Angestellte die mal kurz mit viel Geld nach Hause gingen, und ich gab Daten von Vormundschaftakten in den Computer ein, ja eigentlich sollte ich sie nicht lesen, aber ich habe sie gelesen, diese Akten bezogen sich alle auf den Zeitraum 1933 -1945.
Und dann hatte ich noch so einen Flash als ob ich einen Anzug wie im KZ an hätte.
Ja ich konnte mal wieder meinen Mund nicht halten und ich sagte das ich finde das, dass Zwangsarbeit sei, ich bekam eine Abmahnung „Ich störe den Arbeitsfrieden“, da ich weiterhin meine Mund nicht hielt kündigten sie mir , worauf ich dann eine 30 % ige Kürzung der Arge bekam.
Und wer schon mal von Hartz IV gelebt hat weiß was es heißt 30 % weniger zu haben,
nach 3 Monaten wurden das aufgehoben und nach einem Rechtsstreit  sie musste die Kürzung zurück nehmen.

Irgendwann war an einen Punkt wo ich sagte ich mach nicht mehr weiter, und dann in dieser Nacht umarmte mich etwas, in einer Liebe die ich nicht beschreiben kann.

Gut Gott hatte mich an einen Punkt gebracht, wo ich die immer wieder aufgestanden war, sagte ich schaff es nicht allein, und ich übergab Jesus mein Leben,  und las sehr viel in der Bibel, er führte mich an Punkte meines Lebens, die ich mal lieber vergessen hätte.
Ich musste ihm sehr viel bekennen, aber auch heute ist es noch so, dass er fleißig an mir arbeitet.
Das erste was verschwand war meine Einsamkeit, mit der ich jahrelang gerungen hatte,

Und dann kam ich zu einem Hauskreis, in einer Gemeinde, ja und ich stellte viele „Aber“-Fragen & die Gemeinde besuchte ich & erst als ich mir sicher war, dass ich wirklich das glaube was da erzählt wird nahm ich am Abendmahl teil.

Auch die meine Bekehrung begleitet haben sind zwei Lieder:
eins davon zum anhören.

 

Gottes Segen, und irgendwie gibt es jetzt eine Gedenkstelle für das größte Kz-Außenlager für Dachau.

Christine Danzer