Jesus sprach / Lukas

Seerose - Foto: Christine Danzer - go4jesus
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JESUS SPRACH/ JESUS SPRICHT


IN DER BIBEL IM LUKASEVANGELIUM

Jesus sprach:

Es steht geschrieben: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!»
Lukas 4,4

Jesus sprach:

Weiche von mir Satan! Denn es steht geschrieben. Du sollst den Herrn deinen Gott anbeten, und ihm allein dienen.
Lukas 4,8

Jesus sprach:

Es ist gesagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott nicht versuchen.
Lukas 4,12

Jesus las in der Synagoge:(Buchrolle Jesaja):

Der Geist des Herrn ist auf mir,
weil er mich gesalbt hat,
den Armen frohe Botschaft zu verkünden,
er hat mich gesandt,
zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind,
Gefangenen Befreiung zu verkünden,
und den Blinden, dass sie wieder sehend werden,
Zerschlagene in Freiheit zu setzen,
und zu verkünden das angenehme Jahr des Herren.
Lukas 4, 18-19

Jesus sprach:

Weshalb habt ihr mich gesucht?
Wusstet ihr nicht das ich in dem sein muss,
was meines Vaters ist?
Lukas 2, 49-50

Jesus sprach in der Synagoge:

Heute ist diese Schrift erfüllt worden vor euren Ohren.
Lukas 4,21 (bez. auf Buchrolle Jesaja)

Jesus sprach:

Allerdings werdet ihr mir dieses Sprichwort sagen:
Arzt, hilf dir selber!
Die großen Taten, von denen wir gehört haben,
daß sie zu Kapernaum geschehen, tue sie auch hier in deiner Vaterstadt!
Wahrlich, ich sage euch, kein Prophet ist angenehm in seiner Vaterstadt.
In Wahrheit aber sage ich euch:
Es waren viele Witwen in den Tagen Elias in Israel,
als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen war,
da eine große Hungersnot entstand im ganzen Land;
und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt,
sondern nur zu einer Witwe nach Sarepta in Zidonien.
Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa;
aber keiner von ihnen wurde gereinigt, sondern nur Naeman, der Syrer.
Lukas 4, 23-27

Jesus sprach:

Verstumme und fahre aus von ihm.
Lukas 4, 35

Jesus sprach:

Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vem Reich Gottes verkündigen,
denn dazu bin ich gesandt.
Lukas 4, 43

Jesus sprach:

(zu Simon —> später Petrus)
Fahre hinaus auf die Tiefe, und lasst eure Netz zu einem Fang hinunter.
Lukas 5,4

Jesus sprach:

Fürchte dich nicht, von nun an sollst du Menschen fangen.
Lukas 5, 10

Jesus sprach bei einer Heilung eines Aussätzigen:

Ich will, sei gereinigt.
Lukas 5,13

Jesus befahl:

Geh vielmehr hin, zeige dich dem Priester
und opfere für deine Reinigung,
wie Most befohlen hat,
ihnen zum Zeugnis.
Lukas 5,14

Jesus sprach:

(als ihren Glauben sieht)

Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.
Lukas 5,20

Jesus sprach:

(als er ihre Gedanken erkannte)
Was denkt ihr in euren Herzen?
Was ist leichter zu sagen:
Deine Sünden sind dir vergeben!
Oder zu sagen:
Steh auf und geh umher?
Damit ihr aer wisst, dass der Sohn des Menschen,
Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vegeben.
Ich sage dir, steh auf , nimm deine Liegematte und geh heim.
Lukas 5, 22-24

Jesus sprach:

„Folge mir nach!!
Lukas 5, 28

Jesus sprach:

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt sondern den Kranken.
Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen,
sonder Sünder zu Buße.
Lukas 5, 31-32

Jesus sprach:

Könnt ihr die Hochzeitsgäste etwa fasten lassen,
solange der Bräutigam bei ihnen ist.
Es werden aber Tage kommen,
da der Bräutigam von ihnen genommen sein wird,
dann werden sie fasten.
Lukas 5, 34-35

Jesus redet im Gleichnis:

Niemand reißt ein Stück von einem neuen Kleide und setzt es auf ein altes Kleid;
denn sonst zerreißt er auch das neue, und das Stück vom neuen reimt sich nicht zu dem alten.
Und niemand faßt neuen Wein in alte Schläuche;
denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen,
und er selbst wird verschüttet, und die Schläuche kommen um;
sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche fassen, so werden beide erhalten.
Und niemand, der alten trinkt, will neuen;
denn er spricht: Der alte ist gesund!
Lukas 5, 36-39 ( Der Gedanke der sich mir da ins Gehirn schob, redet Jesus hier von Israel?)

Jesus sprach:

(auf die Anklage, dass er den Sabbat nicht halte)

Habt ihr das nie gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte?
Wie er in das Haus Gottes hinein ging und die Schaubrote nahm und aß
und auch seinen Gefährten davon gab;
welche doch niemand essen darf, als nur die Priester?
…Des Menschen Sohn ist auch Herr des Sabbats.
Lukas 6, 3-5

Jesus sprach:

(heilt eine verdorrte Hand an Sabbat,)

Steh auf und stelle dich in die Mitte!

Jesus zu den Schriftgelehrten & Pharisäern

Ich will euch was fragen:
Darf man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun,
das Leben retten oder verderben?

zu dem mit der verdorrten Hand.

Strecke deine Hand aus!
Lukas 6, 8-10

Jesus sprach:

(zu den Aposteln)

Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer!
Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt gesättigt werden!
Selig seid ihr, die ihr jetzt weinet; denn ihr werdet lachen!
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen,
und wenn sie euch ausschließen und schmähen
und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen.
Freuet euch als dann und hüpfet!
Denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel.
Denn ebenso haben ihre Väter den Propheten getan.
Aber wehe euch, ihr Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin!
Wehe euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern!
Wehe euch, die ihr jetzt lachet, denn ihr werdet trauern und weinen!
Wehe euch, wenn alle Leute wohl von euch reden!
Ebenso taten ihre Väter den falschen Propheten.
Lukas 6, 21-23

Jesus sprach:

Liebet eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen;
segnet, die euch fluchen,
und bittet für die, welche euch beleidigen!
Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den andere dar,
und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch den Rock nicht.
Gib jedem, der dich bittet,
und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.
Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, tut auch ihr ihnen gleicherweise.
Und wenn ihr die liebet, die euch lieben, was für eine Gnade habt ihr?
Denn auch die Sünder lieben ihre Liebhaber.
Und wenn ihr euren Wohltätern Gutes tut, was für eine Gnade habt ihr?
Denn auch die Sünder tun dasselbe.
Und wenn ihr denen leiht, von welchen ihr wieder zu empfangen hofft, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder leihen den Sündern, um das Gleiche wieder zu empfangen.
Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet,
ohne etwas dafür zu erhoffen;
so wird euer Lohn groß sein,
und ihr werdet Kinder des Höchsten sein;
denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lukas 6, 27-36

Jesus sprach:

Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet;
verurteilet nicht, so werdet ihr nicht verurteilt;
sprecht los, so werdet ihr losgesprochen werden!
Gebt, so wird euch gegeben werden;
ein gutes, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man euch in den Schoß geben.
Denn mit eben dem Maße,
mit welchem ihr messet,
wird euch wieder gemessen werden.
Lukas 6, 37-38

Jesus sprach:

Kann auch ein Blinder einen Blinden führen?
Werden nicht beide in die Grube fallen?
Der Jünger ist nicht über dem Meister;
wenn er aber ganz vollendet ist, so wird er sein wie sein Meister.
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge,
den Balken aber in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?
Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen:
Bruder, halt, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge ist,
während du doch den Balken in deinem Auge nicht siehst?
Du Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge,
und dann magst du sehen,
wie du den Splitter herausziehst, der in deines Bruders Auge ist!
Lukas 6, 39-42

Jesus sprach:

Denn es gibt keinen guten Baum, der schlechte Frucht bringt,
noch einen schlechten Baum, der gute Frucht bringt.
Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt;
denn von Dornen sammelt man keine Feigen,
und vom Dornbusch liest man keine Trauben.
Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze seines Herzens das Gute hervor,
und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatze seines Herzens das Böse hervor.
Denn wes das Herz voll ist, des geht sein Mund über.
Lukas 6, 43-45

Jesus sprach:

Was heißet ihr mich aber «Herr, Herr» und tut nicht, was ich sage?
Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört
und sie tut, ich will euch zeigen, wem er gleich ist.
Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute
und dazu tief grub und den Grund auf den Felsen legte.
Als nun eine Überschwemmung entstand,
da prallte der Strom an dieses Haus und vermochte es nicht zu erschüttern,
weil es gut gegründet war.
Wer aber hört und nicht tut, der ist einem Menschen gleich,
der ein Haus auf das Erdreich baute ohne Grund;
und der Strom prallte an dasselbe, und es brach sofort zusammen,
und der Zusammenbruch dieses Hauses war groß.
Lukas 6, 46-49

Jesus sprach:

(Heilung des Knechtes, des Hauptmann v. Kapernaum)
Ich sage euch, selbst in Israel habe ich einen so großen Glauben nicht gefunden!
Lukas 7, 9

Jesus sprach:

(Die Auferweckung des Jünglings von Nain)

Zum toten Jüngling:
Jüngling, ich sage dir, stehe auf!
Lukas 7, 14
Zur Mutter:
Weine nicht!
Lukas 7, 13

Jesus antworte den Jüngern des Johannes:

(Frage: Bist du es, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?,
Geschehen: Jesus heilte zu dieser Stunde viele von

  • Krankheiten
  • Plagen & bösen Geistern
  • schenkte vielen Blinden das Augenlicht)

Berichtet Johannes was ihr gesehen habt:

  • Blinde werdend sehend
  • Lahme gehen
  • Aussätzige werden rein
  • Taube hören
  • Tote werden auferweckt
  • Armen wird das Evangelium gepredigt

und glückselig ist, wer nicht Anstoss nimmt an mir
Lukas 7, 20 -23

Hinweise zum Alten Testament

  • könnte Hinweis auf Psalm  146 sein
  • Hinweis Jesaja 29,18:
    Als dann werden die Tauben die Worte des Buches hören, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis heraus sehen.
  • Hinweis Jesaja 35, 3-5
    Stärket die schlaffen Hände und festiget die strauchelnden Knie; saget den verzagten Herzen:
    Seid tapfer und fürchtet euch nicht! Sehet, da ist euer Gott!
    Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes;
    Er selbst kommt und wird euch retten!
    Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan und der Tauben Ohren geöffnet werden;
    als dann wird der Lahme hüpfen wie ein Hirsch und der Stummen Zunge lobsingen;
  • Hinweis 42,7
    daß du die Augen der Blinden öffnest, die Gebundenen aus dem Gefängnis führest und aus dem Kerker die, so in der Finsternis sitzen.

Jesus sprach:

(zum Volk über Johannes)
Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen?Ein Rohr das im Wind bewegt wird?
Oder seid ihr hinausgegangen zu sehen, einen Menschen der mit weichen Kleidern bekleidet ist?

Siehe, die in herrlicher Kleidung & Üppigkeit leben sind in den Königshöfen.

Oder , was seid ihr hinausgegangen zu sehen?
Einen Propheten?

Ja ich sage euch: Einen, der mehr ist als ein Prophet!
Dieser ist’s von dem geschrieben steht:
Siehe ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her,
der den Weg bereiten soll.

Denn ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind,
gibt es keinen größeren Propheten als Johannes den Täufer,
doch der Kleinste im Reich Gottes ist größer als er.
Lukas 7, 24-28

Jesus sprach:

Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen? Und wem sind sie gleich?
Sie sind Kindern gleich, die am Markte sitzen und einander zurufen und sprechen:
Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt;
wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint!
Lukas 7, 31-32

Jesus sprach:

Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der aß kein Brot und trank keinen Wein;
da sagt ihr: Er hat einen Dämon!
Des Menschen Sohn ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagt ihr:
Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund!
Und doch ist die Weisheit von allen ihren Kindern gerechtfertigt worden.
Lukas 7, 34-35

Jesus sprach:

(im Hause des Pharisäers Simon, eine Frau weinte (Sünderin) zu Füßen Jesu,
benetzte seine Füße mit Tränen und salbte sie mit Öl)
Pharisäer Simon dachte:

Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er doch, wer und was für eine Frau das ist,
die ihn anrührt, daß sie eine Sünderin ist!

Jesus:

Simon, ich habe dir etwas zu sagen.

Pharisäer Simon:

Meister, sage an!

Jesus:

Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner.
Der eine war fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig.
Da sie aber nichts hatten zu bezahlen, schenkte er es beiden.
Welcher von ihnen wird ihn nun am meisten lieben?

Simon:

Ich vermute der, dem er am meisten geschenkt hat.

Jesus:

Du hast richtig geurteilt! Siehst du diese Frau?
Ich bin in dein Haus gekommen,
du hast mir kein Wasser für die Füße gegeben;
sie aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet.
Du hast mir keinen Kuß gegeben;
sie aber hat, seit sie hereingekommen ist, nicht aufgehört, meine Füße zu küssen.
Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt,
sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt.
Darum, sage ich dir, ihre vielen Sünden sind vergeben worden,
denn sie hat viel Liebe erwiesen;
wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

Jesus: (zur Frau)

Dir sind deine Sünden vergeben!
Dein Glaube hat dich gerettet;
gehe hin in Frieden!

Tischgenossen Jesu:

Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt?

Lukas 7, 36-50

Jesus sprach:

(Gleichnis vom Sämann)
Der Sämann ging aus, seinen Samen zu säen.
Und indem er säte, fiel etliches an den Weg und wurde zertreten,
und die Vögel des Himmels fraßen es auf.
Und anderes fiel auf den Felsen; und als es keimte, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.
Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen, die mit ihm aufwuchsen, erstickten es.
Und anderes fiel auf gutes Erdreich und wuchs auf und brachte hundertfältige Frucht.
Wer Ohren hat zu hören, der höre!
Lukas 8, 5-8

Jesus sprach:

(Grund für Gleichnisse)
Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen,
den andern aber in Gleichnissen,
auf daß sie sehen und doch nicht sehen,
und hören und doch nicht verstehen.
Lukas 8,10

Jesus sprach:

(Deutung v. dem Gleichnis vom Sämann)
Das Gleichnis aber bedeutet dies:

Der Same ist das Wort Gottes.
Die am Wege sind die,
welche es gehört haben;
danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg,
damit sie nicht zum Glauben gelangen und gerettet werden.

Die aber auf dem Felsen sind die,
welche das Wort, wenn sie es hören, mit Freuden aufnehmen;
aber sie haben keine Wurzel, sie glauben nur eine Zeitlang, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.

Das aber unter die Dornen fiel, das sind die,
welche es gehört haben;
aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum
und Vergnügungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife.

Das in dem guten Erdreich aber sind die,
welche das Wort, das sie gehört haben,
in einem feinen und guten Herzen behalten
und Frucht bringen in Geduld.
Lukas 8, 11-15

Jesus sprach:

Niemand aber, der ein Licht anzündet,
bedeckt es mit einem Gefäß, oder stellt es unter ein Bett,
sondern er setzt es auf einen Leuchter,
damit, wer hereinkommt, das Licht sehe.
Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werden wird,
und nichts ist geheim, das nicht kundwerden und an den Tag kommen wird.
So seht nun darauf, wie ihr hört!
Denn wer da hat, dem wird gegeben;
und wer nicht hat, von dem wird auch das genommen werden,
was er zu haben meint.
Lukas 8, 16-18

Jesus sprach:

Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun!
Lukas 8, 21

Jesus sprach:

(Jesus stillt den Sturm)
Jesus:

Laßt uns ans andere Ufer des Sees fahren!

(Und sie fuhren ab. Auf der Fahrt aber schlief er ein.
Und es fiel ein Sturmwind auf den See, und das Schiff füllte sich, und sie liefen Gefahr)

Apostel:

Meister, Meister, wir kommen um!

(Er aber stand auf und bedrohte den Wind und die Wasserwogen;
und sie legten sich, und es wurde still.)

Jesus:

Wo ist euer Glaube?

(Sie aber fürchteten und verwunderten sich)

Apostel:

Wer ist doch der, daß er auch den Winden gebietet und dem Wasser
und sie ihm gehorsam sind?

Lukas 8, 22-25

Jesus sprach:

(Heilung eines Besessenen der viele Dämonen in sich hatte, und nackt bei den Gräbern lebte, nach dem Jesus ihm geheilt hatte, wurde er vernünftig und angezogen gefunden, das machte der Bevölkerung Angst)

Kehre zurück in dein Haus und erzähle, was Gott dir Großes getan hat!
Und er ging und verkündigte in der ganzen Stadt, was Jesus ihm Großes getan habe.
Lukas 8, 39

Jesus sprach:

(Heilung der Frau, die seit 12 Jahren eine Blutfluß hatte und ihr gesamtes Habe bei Ärzten gelassen hatte, heimlich berührt sie Jesus in der Menge)

Wer hat mich angerührt?

Es hat mich jemand angerührt; denn ich spürte,
wie eine Kraft von mir ausging!

(Frau bekennt, dass sie Jesus berührt hat und geheilt wurde)

Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!
Lukas 8, 40-48

Jesus sprach:

(Auferweckung der 12 jährigen Tochter des Synagogenvorstehers Jarius)

Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gerettet werden!

Weinet nicht! Sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.

(Und sie verlachten ihn, weil sie wußten, daß sie gestorben war.)

Kind, steh auf!

(Und ihr Geist kehrte wieder, und sie stand augenblicklich auf;
und er befahl, ihr zu essen zu geben.)
Lukas 8, 47-56

Jesus sprach:

(Aussendung der Apostel)

Nehmet nichts auf den Weg, weder Stab noch Tasche,
noch Brot noch Geld; auch soll einer nicht zwei Anzüge haben.
Und wo ihr in ein Haus eintretet, da bleibet, und von da ziehet weiter.
Und wo man euch nicht aufnehmen wird, da gehet fort aus jener Stadt
und schüttelt auch den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis wider sie.
Lukas 9, 3-5

Jesus sprach:

(Speisung der Fünftausend)
Apostel:

Entlaß das Volk, damit sie in die umliegenden Dörfer und Höfe gehen und einkehren
und Speise finden; denn hier sind wir an einem öden Ort.

Jesus:

Gebt ihr ihnen zu essen!

Apostel:

Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische;
oder sollen wir hingehen und für dieses ganze Volk Speise kaufen?

Jesus:

Machet, daß sie sich gruppenweise setzen, je fünfzig und fünfzig.
(es waren fünftausend Personen)

(Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf und segnete sie,
brach und gab sie den Jüngern, damit sie sie dem Volke vorlegten.
Und sie aßen und wurden alle satt; und es wurde aufgehoben,
was ihnen von den Stücken übrigblieb, zwölf Körbe voll .)
Lukas 9, 10-17

Jesus fragt (die Jünger):

Für wen halten mich die Leute?

Apostel:

  • Für Johannes den Täufer;
  • andere für Elia;
  • andere aber sagen , einer der alten Propheten sei auferstanden.

Jesus sprach: (zu den Aposteln)

Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Petrus : Für den Gesalbten Gottes!

Jesus sprach:

(Er aber gebot ihnen ernstlich, solches niemand zu sagen):

Des Menschen Sohn muß

  • viel leiden
  • und verworfen werden
  • von den Ältesten
  • und Hohenpriestern
  • und Schriftgelehrten
  • und getötet werden
  • und am dritten Tage auferstehen.

Lukas 9, 18-22

Jesus sprach:

Will jemand mir nachkommen,
so verleugne er sich selbst und
nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.
Denn wer seine Seele retten will, der wird sie verlieren;
wer aber seine Seele verliert um meinetwillen, der wird sie retten.
Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber sich selbst verliert oder schädigt?
Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt,
dessen wird sich auch des Menschen Sohn schämen,
wenn er kommen wird in seiner und des Vaters und der heiligen Engel Herrlichkeit.
Ich sage euch aber in Wahrheit, es sind etliche unter denen, die hier stehen,
welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes sehen.
Lukas 9, 23-27

Jesus sprach:

Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen,
der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt,
der nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist groß!
Lukas 9, 48

Jesus sprach:

Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf;
und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist groß!
Lukas 9, 48

Jesus sprach:

Johannes:

Meister, wir sahen jemand, der in deinem Namen Dämonen austrieb,
und wir wehrten es ihm,
weil er dir nicht mit uns nachfolgt.

Jesus:

Wehret ihm nicht! Denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns.

Lukas 9, 50

Jesus sprach:

( Jesus wurde in Samaria nicht aufgenommen, weil Jerusalem sein Ziel war und die Jünger waren sauer und wollten sich rächen)
Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?
Denn des Menschen Sohn ist nicht gekommen,
der Menschen Seelen zu verderben,
sondern zu erretten.
Lukas 9, 55-56

Jesus sprach:

Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester;
aber des Menschen Sohn hat nicht, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Lukas 9, 58

Jesus sprach:

Folge mir nach!

Ein anderer sprach:

Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.

Jesus:

Laß die Toten ihre Toten begraben;
du aber gehe hin und verkündige das Reich Gottes!

ein anderer:

Herr, ich will dir nachfolgen, zuvor aber erlaube mir,
von denen, die in meinem Hause sind, Abschied zu nehmen.

Jesus:

Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt,
ist nicht geschickt zum Reiche Gottes!

Lukas 9, 57-62

 

Jesus sprach:

Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige.
Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende!
Gehet hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.
Traget weder Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüßet niemand auf dem Wege.

  • Wo ihr aber in ein Haus hineingehet, da sprechet zuerst: Friede diesem Hause!
  • Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen,
  • wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren.
  • In demselben Hause aber bleibet und esset und trinket, was sie haben;
  • wenn der Arbeiter ist seines Lohnes wert.
  • Gehet nicht aus einem Haus ins andere.
    Und wo ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen,
    da esset, was euch vorgesetzt wird;
  • und heilet die Kranken, die daselbst sind,
  • und saget zu ihnen:
  • Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen!
  • wo ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen,
  • da gehet auf ihre Gassen hinaus und sprechet:

Auch den Staub, der sich von eurer Stadt an unsere Füße gehängt hat,
wischen wir ab wider euch;

doch sollt ihr wissen, daß das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist!
Ich sage euch, es wird Sodom an jenem Tage erträglicher gehen als dieser Stadt.
Lukas 10, 2-12

Jesus sprach:

  • Wehe dir, Chorazin!
  • Wehe dir, Bethsaida!
  • Denn wenn zu Tyrus und Zidon die Taten geschehen wären, die bei euch geschehen sind,
    so hätten sie vorlängst im Sack und in der Asche sitzend Buße getan.
  • Doch es wird Tyrus und Zidon erträglicher gehen im Gerichte als euch.
  • Und du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhoben worden,
    du wirst bis zur Hölle hinabgeworfen werden!
    Lukas 10, 13-15

Jesus sprach:

Wer euch hört, der hört mich,
und wer euch verwirft, der verwirft mich;
wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat.
Lukas 10, 16

Jesus sprach:

Die siebzig Apostel:

Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen!

Jesus:

Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
Siehe, ich habe euch Vollmacht verliehen, auf Schlangen und Skorpione zu treten,
und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen.
Doch nicht darüber freuet euch, daß euch die Geister untertan sind;
freuet euch aber, daß eure Namen im Himmel eingeschrieben sind!
Lukas 10, 17-20

Jesus frohlockte  im heiligen Geiste und sprach:

Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
daß du solches den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast.
Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir.
Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden;
und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater;
und wer der Vater ist, weiß niemand als nur der Sohn
und wem der Sohn es offenbaren will.
Lukas 10, 21-22

Jesus sprach:

(zu den Jüngern)

Selig sind die Augen, die sehen, was ihr sehet!
Denn ich sage euch, viele Propheten und Könige wünschten zu sehen,
was ihr sehet, und haben es nicht gesehen,
und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört
Lukas 10, 23-24

Jesus sprach:

(Gleichnis vom barmherzigen Samariter)

Schriftgelehrter:

Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu ererben?

Jesus:

Was steht im Gesetze geschrieben? Wie liesest du?

Schriftgelehrter:

«Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Vermögen und mit deinem ganzen Gemüte,
und deinen Nächsten wie dich selbst!»

Jesus:

Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben!

Schriftgelehrter:

Und wer ist mein Nächster?

Jesus:

Es ging ein Mensch von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter die Räuber;
die zogen ihn aus und schlugen ihn und liefen davon und ließen ihn halbtot liegen.

  1.  Es traf sich aber, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog;
    und als er ihn sah, ging er auf der andern Seite vorüber.
  2.  Desgleichen auch ein Levit, der zu der Stelle kam und ihn sah,
    ging auf der andern Seite vorüber.
  3.  Ein Samariter aber kam auf seiner Reise dahin, und als er ihn sah,
    hatte er Erbarmen  und ging zu ihm hin,
    verband ihm die Wunden und goß Öl und Wein darauf,
    hob ihn auf sein eigenes Tier, führte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
    Und am andern Tage gab er dem Wirt zwei Denare und sprach: Verpflege ihn!
    Und was du mehr aufwendest, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.

Welcher von diesen Dreien dünkt dich nun der Nächste gewesen zu sein dem,
der unter die Räuber gefallen war?

Schriftgelehrter:

Der, welcher die Barmherzigkeit an ihm tat!

Jesus:

So gehe du hin und tue desgleichen!
Lukas 10, 25-37

Jesus sprach:

(Zwei Schwestern, Martha & Maria, Jesu verweilte im Hause v. Martha, Maria saß zu seinen Füßen und hörte zu)

Martha (kümmert sich um das leibliche Wohl Jesu):

Herr, kümmerst du dich nicht darum, daß mich meine Schwester allein dienen läßt?
Sage ihr doch, daß sie mir helfe!

Jesus:

Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles;  eins aber ist not.
Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden!

Lukas 10, 38-42

Jesus sprach:

(Jesus zum Thema Beten)

Ein Jünger:

Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte!

Jesus:

Wenn ihr betet, so sprechet:
Vater, geheiligt werde dein Name!
Es komme dein Reich!
Gib uns täglich unser nötiges Brot!
Und vergib uns unsere Sünden,
denn auch wir vergeben jedem,
der uns schuldig ist!
Und führe uns nicht in Versuchung!

Lukas 11, 2-3

Jesus sprach:

Welcher unter euch hätte einen Freund
und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm:
Freund, leihe mir drei Brote;
denn mein Freund ist von der Reise zu mir gekommen,
und ich habe ihm nichts vorzusetzen;

und jener würde von innen antworten und sagen:
Mache mir keine Mühe! Die Türe ist schon verschlossen,
und meine Kinder sind bei mir im Bett;
ich kann nicht aufstehen und dir geben!

Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm geben wird,
weil er sein Freund ist,
so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen
und ihm geben, soviel er bedarf.
Und ich sage euch:
Bittet, so wird euch gegeben werden;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan werden!
Denn jeder, der bittet, empfängt;
und wer sucht, der findet;
und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.

Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben,
wenn er ihn um Brot bittet?
Oder wenn er ihn um einen Fisch bittet, gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange?
Oder wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion geben?
So nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht,
wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!
Lukas 11, 5-13

Jesus sprach:

Ein jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist,
wird verwüstet, und ein Haus, das wider sich selbst ist, fällt.

Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen?
Ihr saget ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus.
Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus?
Darum werden sie selbst eure Richter sein.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe,
so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!
Wenn ein Starker bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden.
Wenn aber ein Stärkerer als er über ihn kommt und ihn überwindet,
so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, darauf er sich verließ, und verteilt seine Beute.

Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Lukas 11, 17-23

Jesus sprach:

(über ausgetriebene Geister)

Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist,
so durchzieht er wasserlose Stätten und sucht Ruhe.
Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin. Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt.
Alsdann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit, die schlimmer sind als er selbst,
und sie ziehen ein und wohnen daselbst, und es wird der letzte Zustand dieses Menschen ärger als der erste.
Lukas 11, 24-25

Jesus sprach:

Ja vielmehr, selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren!
Lukas 11, 28

Jesus sprach:

Dieses Geschlecht ist ein böses Geschlecht!
Es fordert ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden
als das Zeichen des Propheten Jona.
Denn gleichwie Jona den Niniviten ein Zeichen war,
so wird es auch des Menschen Sohn diesem Geschlechte sein.
Die Königin von Mittag wird im Gericht wider die Männer dieses Geschlechts auftreten
und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um Salomos Weisheit zu hören,
und siehe, hier ist mehr als Salomo!
Die Männer von Ninive werden im Gerichte wider dieses Geschlecht auftreten
und werden es verurteilen;
denn sie taten Buße auf Jonas Predigt hin; und siehe, hier ist mehr denn Jona!
(Ninive wurde zu Buße aufgerufen und sie taten es und wurden verschont durch ihr Umkehr)

Lukas 11, 29-32

Jesus sprach:

Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen verborgenen Ort,
auch nicht unter den Scheffel,
sondern auf den Leuchter, damit die Hereinkommenden das Licht sehen.
Dein Auge ist des Leibes Leuchte.
Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist auch dein ganzer Leib licht;
wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.
So siehe nun zu, daß das Licht in dir nicht Finsternis sei!
Wenn nun dein ganzer Leib licht ist,
so daß er keinen finstern Teil mehr hat, so wird er ganz hell sein,
wie wenn das Licht mit seinem Strahl dich erleuchtet.
Lukas 11, 33-36

Jesus sprach:

(Ein Pharisäer lud Jesus zum Mittagessen ein. Und Jesus ging hinein und setzte sich zu Tische.
Der Pharisäer aber verwunderte sich, als er sah, daß er sich vor dem Mittagsmahl nicht gewaschen hatte.)

Da sprach Jesus:

Nun, ihr Pharisäer,
ihr reinigt die Außenseite des Bechers und der Schüssel,
euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit.
Ihr Toren!
Hat nicht, der das Äußere schuf, auch das Innere gemacht?
Gebt nur von dem Inhalt Almosen, siehe, so ist euch alles rein!
Wehe euch Pharisäern,
daß ihr die Münze und die Raute und alles Gemüse verzehntet
und das Recht und die Liebe Gottes umgehet!
Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen.
Wehe euch Pharisäern,
daß ihr den Vorsitz in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten liebet!
Wehe euch,
daß ihr wie die verborgenen Gräber seid, über welche die Leute dahingehen, ohne es zu wissen!
Schriftgelehrter:

Meister, mit diesen Worten schmähst du auch uns!

Jesus aber sprach:

Und wehe auch euch Schriftgelehrten;
denn ihr ladet den Menschen unerträgliche Bürden auf,
und ihr selbst rühret die Bürden nicht mit einem Finger an.

Wehe euch,
daß ihr die Grabmäler der Propheten bauet!
Eure Väter aber haben sie getötet.
So bestätiget ihr also die Taten eurer Väter und habt Wohlgefallen daran;
denn jene haben sie getötet,
ihr aber bauet ihre Grabmäler.

Darum hat auch die Weisheit Gottes gesprochen:
Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden,
und sie werden etliche von ihnen töten und verfolgen;
auf daß von diesem Geschlecht das Blut aller Propheten gefordert werde,
welches seit Erschaffung der Welt vergossen worden ist,
vom Blute Abels an bis auf das Blut Zacharias,
welcher zwischen dem Altar und dem Tempel umkam.

Ja, ich sage euch, es wird von diesem Geschlecht gefordert werden!

Wehe euch Schriftgelehrten,
daß ihr den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen habt!
Ihr selbst seid nicht hineingegangen,
und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert!

( Und als er von dort herauskam, fingen die Schriftgelehrten und Pharisäer an, ihm hart zuzusetzen und ihn über vieles auszufragen,  wobei sie ihm auflauerten, um etwas aus seinem Munde zu erhaschen.)
Lukas 11, 37-54

Jesus sprach:

Zuerst hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt, vor der Heuchelei!
Lukas 12, 1

Jesus sprach:

Nichts aber ist verdeckt, das nicht aufgedeckt werden wird, und nichts verborgen,
das nicht bekannt werden wird.

Darum wird man alles, was ihr im Finstern redet, am hellen Tage hören, und was ihr in den Kammern ins Ohr saget, wird auf den Dächern gepredigt werden.
Lukas 12, 2-4

Jesus sprach:

Fürchtet euch nicht vor denen,
die den Leib töten und nachher nichts weiteres tun können.
Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt:
Fürchtet den,
welcher, nachdem er getötet, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen!
Ja, ich sage euch, den fürchtet!

Verkauft man nicht fünf Sperlinge um zwei Pfennige?
Und nicht ein einziger von ihnen ist vor Gott vergessen.
Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt.
Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.
Lukas 12, 5-7

Jesus sprach:

Ein jeglicher, der sich zu mir bekennen wird vor den Menschen,
zu dem wird sich auch des Menschen Sohn bekennen vor den Engeln Gottes;
wer mich aber verleugnet hat vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes. Und einem jeglichen, der ein Wort gegen den Menschensohn reden wird,
dem wird vergeben werden;
wer aber gegen den heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden.
Lukas 12, 7-10

Jesus sprach:

Wenn sie euch aber vor die Synagogen und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen,
so sorget nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt;
denn der heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.
Lukas 12, 10-12

Jesus sprach:

Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gesetzt?
Sehet zu und hütet euch vor jeglicher Habsucht!
Denn niemandes Leben hängt von dem Überfluß ab, den er an Gütern hat.

Jesus sagte ihnen ein Gleichnis:

Eines reichen Mannes Feld hatte viel Frucht getragen.
Und er dachte bei sich selbst und sprach:

Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe,
wo ich meine Früchte aufspeichern kann?

Und er sprach:

Das will ich tun, ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen
und will darin alles, was mir gewachsen ist,
und meine Güter aufspeichern
und will zu meiner Seele sagen:
Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre;
habe nun Ruhe, iß, trink und sei guten Mutes!

Aber Gott sprach zu ihm:

Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern;
und wem wird gehören,
was du bereitet hast?
So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott.
Lukas 12, 14-21

Jesus sprach:

Darum sage ich euch,
sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen,
noch für den Leib, was ihr anziehen werdet.

Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung.
Betrachtet die Raben!
Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen,
und Gott nährt sie doch.

Wieviel mehr seid ihr wert als die Vögel!
Wer aber von euch kann mit seinem Sorgen seiner Länge eine Elle hinzusetzen?
Wenn ihr nun das Geringste nicht vermöget, was sorget ihr euch um das übrige?

Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen!
Sie spinnen nicht und weben nicht; ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen!
Wenn aber Gott das Gras auf dem Felde, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird,
so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen!

Fragt auch ihr nicht danach,
was ihr essen oder was ihr trinken sollt und reget euch nicht auf!
Denn nach dem allem trachten die Heiden der Welt;
euer Vater aber weiß, daß ihr dessen bedürfet.
Trachtet vielmehr nach seinem Reiche,
so wird euch solches hinzugelegt werden.

Fürchte dich nicht, du kleine Herde;
denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben!
Verkauft eure Habe und gebt Almosen!
Macht euch Beutel, die nicht veralten,
einen Schatz, der nicht ausgeht, im Himmel,
wo kein Dieb hinkommt und keine Motte ihr Zerstörungswerk treibt.
Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Lukas 12, 22-34

Jesus sprach:

(Ermahnung zur Wachsamkeit)

Es sollen eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennend;
und seid gleich den Menschen, die ihren Herrn erwarten,
wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird,
damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald auftun.

Selig sind diese Knechte, welche der Herr,
wenn er kommt, wachend finden wird!
Wahrlich, ich sage euch, er wird sich schürzen und sie zu Tische führen und hinzutreten und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet,
selig sind diese Knechte!
Das aber merket:
Wenn der Hausvater wüßte, zu welcher Stunde
der Dieb käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
Darum seid auch ihr bereit!
Denn des Menschen Sohn kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meinet.
Petrus:

Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?

Jesus:

Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, den der Herr über sein Gesinde setzen wird,
damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gebe?
Selig ist jener Knecht, welchen sein Herr,
wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.
Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über alle seine Güter setzen.
Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen spricht:
Mein Herr säumt zu kommen!

  • und anfängt, die Knechte und die Mägde zu schlagen,
  • auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,

so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tage kommen,
da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht weiß;
und wird ihn entzweihauen und ihm sein Teil mit den Ungläubigen geben.
Der Knecht aber, der seines Herrn Willen kannte und sich nicht bereit hielt,
auch nicht nach seinem Willen tat, wird viele Streiche erleiden müssen;

wer ihn aber nicht kannte und doch tat, was der Streiche wert ist, der wird wenig leiden müssen.

Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen;
und wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern.

Lukas 12, 35-48

Jesus sprach:

Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu schleudern,
und wie wollte ich, es wäre schon entzündet!
Aber ich habe eine Taufe zu bestehen,
und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist!
Lukas 12, 49-50

Jesus sprach:

Meinet ihr, daß ich gekommen sei, Frieden zu spenden auf Erden?
Nein, ich sage euch, sondern eher Zwietracht.
Denn von nun an werden fünf in einem Hause entzweit sein,
drei wider zwei und zwei wider drei,
der Vater wider den Sohn und der Sohn wider den Vater,
die Mutter wider die Tochter und die Tochter wider die Mutter,
die Schwiegermutter wider ihre Schwiegertochter
und die Schwiegertochter wider ihre Schwiegermutter.
Lukas 12, 51-53

Jesus sprach:

Wenn ihr eine Wolke aufsteigen sehet vom Westen her,
so saget ihr sofort: Es gibt Regen!
Und es geschieht.

Und wenn der Südwind weht,
so saget ihr: Es wird heiß!
Und es geschieht.

Ihr Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr beurteilen;
wie kommt es aber, daß ihr diese Zeit nicht zu prüfen versteht?

Warum entscheidet ihr aber nicht von euch selbst aus, was recht ist?
Denn wenn du mit deinem Widersacher zur Obrigkeit gehst,
so gib dir auf dem Wege Mühe, seiner loszuwerden,
damit er dich nicht vor den Richter schleppe
und der Richter dich dem Schergen überantworte
und der Scherge dich ins Gefängnis werfe.
Ich sage dir, du wirst von dannen nicht herauskommen,
bis du auch den letzten Heller bezahlt hast!
Lukas 12, 54-59

Jesus sprach:

Meinet ihr, daß diese Galiläer mehr als alle andern Galiläer Sünder gewesen seien,
weil sie solches erlitten haben?
Nein, sage ich euch;
sondern wenn ihr nicht Buße tut,
werdet ihr alle auch so umkommen.
Oder jene achtzehn, auf welche der Turm in Siloa fiel und sie erschlug,
meinet ihr, daß sie schuldiger gewesen seien als alle andern Leute,
die zu Jerusalem wohnen?
Nein, sage ich euch;
sondern wenn ihr nicht Buße tut,
so werdet ihr alle auch so umkommen!
Lukas 13, 2-5

Jesus sprach:

(Gleichnis vom Feigenbaum im Weingarten)
Es hatte jemand einen Feigenbaum,
der war in seinem Weinberg gepflanzt;
und er kam
und suchte Frucht darauf
und fand keine.
Da sprach er zu dem Weingärtner:
Siehe, ich komme nun schon drei Jahre
und suche Frucht an diesem Feigenbaum
und finde keine.

Haue ihn ab!
Was hindert er das Land?
Er aber antwortete und sprach zu ihm:
Herr, laß ihn noch dieses Jahr,
bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe.
Vielleicht bringt er noch Frucht;
wenn nicht, so haue ihn danach ab!
Lukas 13, 6-9

Jesus sprach:

(Jesus lehrte in der Synagoge, und heilte eine Frau, und wurde von den Vorstehern angeklagt,
weil er am Sabbat heilte)

Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren einen Geist der Krankheit hatte, und sie war verkrümmt und konnte sich gar nicht aufrichten.
Jesus zur kranken Frau:

Weib, du bist erlöst von deiner Krankheit!

(Und er legte ihr die Hände auf, und sie wurde sogleich gerade und pries Gott.)

Synagogenvorsteher zum Volke:

Es sind sechs Tage, an welchen man arbeiten soll;
an diesen kommet und lasset euch heilen,
und nicht am Sabbattag!

Jesus sprach:

Du Heuchler, löst nicht jeder von euch am Sabbat
seinen Ochsen oder Esel von der Krippe
und führt ihn zur Tränke?
Diese aber, eine Tochter Abrahams,
die der Satan, siehe, schon achtzehn Jahre gebunden hielt,
sollte nicht von diesem Bande gelöst werden am Sabbattag?

(er beschämte sie damit und das Volk freute sich über alle die herrlichen Taten, die durch ihn geschahen)

Lukas 13, 11-17

Jesus sprach:

Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem soll ich es vergleichen?
Es ist einem Senfkorn gleich, welches ein Mensch nahm und in seinen Garten warf.
Und es wuchs und ward zu einem Baume,
und die Vögel des Himmels nisteten auf seinen Zweigen.
Lukas 13, 18-19

Jesus sprach:

Wem soll ich das Reich Gottes vergleichen?
Es ist einem Sauerteig gleich,
den ein Weib nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte,
bis es ganz durchsäuert war.
Lukas 13, 21

Jesus sprach:

(Enge Pforte)
Es sprach aber einer zu ihm:

Herr, werden wenige gerettet?

Jesus:

Ringet danach,
daß ihr eingehet durch die enge Pforte!
Denn viele, sage ich euch,
werden einzugehen suchen und es nicht vermögen.
Wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist
und die Türe verschlossen hat,
werdet ihr anfangen draußen zu stehen
und an die Tür zu klopfen und zu sagen:
Herr, tu uns auf!

Dann wird er antworten und zu euch sagen:

Ich weiß nicht, woher ihr seid!

Als dann werdet ihr anheben zu sagen:

Wir haben vor dir gegessen und getrunken,
und auf unseren Gassen hast du gelehrt!

Und er wird antworten:

Ich sage euch, ich weiß nicht,
woher ihr seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!
Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein,
wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob
und alle Propheten im Reiche Gottes sehen werdet,
euch selbst aber hinausgestoßen!
Und sie werden kommen von Morgen und von Abend,
von Mitternacht und von Mittag,
und zu Tische sitzen im Reiche Gottes.
Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein;
und es sind Erste, die werden die Letzten sein.
Lukas 13, 23-30

 

Jesus sprach:

(Pharisäer warnen Jesus, dass Herodes ihn töten will)

Gehet hin und saget diesem Fuchs:

  • Siehe, ich treibe Dämonen aus
  • und vollbringe Heilungen heute und morgen,
  • und am dritten Tage bin ich am Ziel.

Doch muß ich heute und morgen und übermorgen reisen;
denn es geht nicht an, daß ein Prophet
außerhalb Jerusalems umkomme.

Jerusalem, Jerusalem,
die du die Propheten tötest und steinigst,
die zu dir gesandt werden;
wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen,
wie eine Henne ihre Küken unter ihren Flügel,
aber ihr habt nicht gewollt!

Siehe, euer Haus wird euch selbst überlassen!
Ich sage euch, ihr werdet mich nicht mehr sehen,
bis ihr sagen werdet:
Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Lukas 13, 32-35

Jesus sprach:

(Heilung eines Wassersüchtigen an Sabbat, Pharisäer sind Zeugen
Wassersüchtig könnten alle Erkrankungen sein, die eine vermehrte Aufnahme von Wasser zur Folge haben, z. B. Diabetes Mellitus, Schilddrüsenerkrankung u. ä., Schlachterstudienbibel, nennt eine Krankheit, vermehrte Anlagerung von Wasser zur Folge haben, was ich nicht teile, Wasser Sucht setzt sich für mich aus zwei Begriffen zusammen Wasser +Sucht-> für mich vermehrte Aufnahme von Wasser)

Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht?

Wer von euch,
wenn ihm sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt,
wird ihn nicht als bald herausziehen am Sabbattag?
(zu den Pharisäern + Schriftgelehrten)

Jesus sprach:

(Jesus kritisiert die Gäste, da er bemerkte, wie sie die ersten Plätze auswählten)

Wenn du von jemand zur Hochzeit geladen bist,
so setze dich nicht obenan,
damit nicht etwa ein Vornehmerer als du von ihm geladen sei
und nun der, der dich und ihn geladen hat,
kommt und zu dir sage: Mache diesem Platz!
und du dann beschämt den letzten Platz einnehmen müssest.
Sondern wenn du geladen bist,
so gehe hin und setze dich auf den letzten Platz,
damit der, welcher dich eingeladen hat,
wenn er kommt, zu dir spreche: Freund, rücke hinauf!
Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen.
Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden;
und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Lukas 14, 8-11

Jesus sprach:

(Jesus spricht zum Gastgeber)

Wenn du ein Mittags oder Abendmahl machst,
so lade nicht

  • deine Freunde,
  • noch deine Brüder,
  • noch deine Verwandten,
  • noch reiche Nachbarn ein,

damit nicht etwa auch sie dich wieder einladen und dir Vergeltung werde;
sondern wenn du ein Gastmahl machst,
so lade

  • Arme,
  • Krüppel,
  • Lahme,
  • Blinde ein,

so wirst du selig sein;
denn weil sie es dir nicht vergelten können,
wird es dir vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.
Lukas 14, 12-14

Jesus sprach:

(Gleichnis vom großen Gastmahl)

Ein Mensch machte ein großes Mahl und lud viele dazu.

Und er sandte seinen Knecht zur Stunde des Mahles, den Geladenen zu sagen:

Kommet, denn es ist schon alles bereit!

Und sie fingen alle einstimmig an, sich zu entschuldigen.

Der erste sprach zu ihm:

Ich habe einen Acker gekauft und bin genötigt,
hinauszugehen und ihn zu besehen;
ich bitte dich, entschuldige mich!

Und ein anderer sprach:

Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin,
sie zu prüfen;
ich bitte dich, entschuldige mich!

Wieder ein anderer sprach:

Ich habe eine Frau genommen,
darum kann ich nicht kommen!

Und der Knecht kam wieder und berichtete das seinem Herrn.

Da wurde der Hausherr zornig
und sprach zu seinem Knechte:

Geh eilends hinaus auf die Gassen und Plätze der Stadt

  • und führe die Armen
  • und Krüppel
  • und Lahmen
  • und Blinden herein!

Und der Knecht sprach:

Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast;
es ist aber noch Raum da!

Und der Herr sprach zu dem Knecht:

Geh hinaus an die Landstraßen und Zäune
und nötige sie hereinzukommen,
damit mein Haus voll werde!
Denn ich sage euch,
daß keiner jener Männer,
die geladen waren,
mein Mahl schmecken wird.

Lukas 14, 15-24

Jesus sprach:

Wenn jemand zu mir kommt
und nicht seinen Vater und die Mutter,
Weib und Kinder,
Brüder und Schwestern haßt,
dazu aber auch seine eigene Seele,
der kann nicht mein Jünger sein.

Und wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir her kommt,
der kann nicht mein Jünger sein.

Denn wer von euch,
der einen Turm bauen will,
setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten,
ob er genug habe zur gänzlichen Ausführung,
damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und es nicht zu vollenden vermag,
alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten  und zu sagen:

Dieser Mensch fing an zu bauen und vermochte es nicht zu vollenden!

Oder welcher König, der auszieht,
um mit einem andern König Krieg zu führen,
setzt sich nicht zuvor hin und berät,
ob er imstande sei,
mit zehntausend dem zu begegnen,
der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?

Wenn aber nicht, so sendet er, solange jener noch fern ist,
eine Botschaft und bittet um die Friedensbedingungen.

So kann auch keiner von euch, der nicht allem entsagt,
was er hat, mein Jünger sein.

Das Salz ist gut;
wenn aber auch das Salz fade wird,
womit soll es gewürzt werden?

Es ist weder für das Erdreich, noch für den Dünger tauglich;
man wirft es hinaus.
Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Lukas 14, 25-35

Jesus sprach:

(Gleichnis vom verlorenen Schaf,
Die Schriftgelehrten und Pharisäer murrten,
weil Sünder & Zöllner seiner Predigt lauschten)

Welcher Mensch ist unter euch,
der hundert Schafe hat und eins von ihnen verliert,
der nicht die neunundneunzig in der Wüste läßt
und dem verlorenen nachgeht, bis er es findet?
Und wenn er es gefunden hat,
nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden;
und wenn er nach Hause kommt,
ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen:
Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!
Ich sage euch,
also wird Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut,
mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
Lukas 15, 4-7

Jesus sprach:

(Gleichnis von der verlorenen Drachme)

Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat,
wenn sie eine Drachme verliert,
zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie sie findet?
Und wenn sie sie gefunden hat,
ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und spricht:
Freuet euch mit mir; denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte!
Also, sage ich euch,
ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lukas 15, 8-10

Jesus sprach:

(Gleichnis vom verlorenen Sohn)

Ein Mensch hatte zwei Söhne.
Und der jüngere sprach zum Vater:

Gib mir, Vater, den Teil des Vermögens, der mir zufällt!
Und er teilte ihnen das Gut.

Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land,
und dort verschleuderte er sein Vermögen mit liderlichem Leben.
Nachdem er aber alles aufgebraucht hatte,
kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land,
und auch er fing an, Mangel zu leiden.
Da ging er hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes;
der schickte ihn auf seinen Acker, die Schweine zu hüten.
Und er begehrte, sich zu sättigen mit den Schoten,
welche die Schweine fraßen;
und niemand gab sie ihm.
Er kam aber zu sich selbst und sprach:

Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluß,
ich aber verderbe hier vor Hunger!
Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen:
Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir,
ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!

Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater.
Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen,
lief, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.

Der Sohn aber sprach zu ihm:

Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir,
ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen!

Aber der Vater sprach zu seinen Knechten:

Bringet eilends das beste Feierkleid her und ziehet es ihm an,
und gebet ihm einen Ring an die Hand und Schuhe an die Füße;
und bringet das gemästete Kalb her und schlachtet es;
lasset uns essen und fröhlich sein!
Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden;
er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

Aber sein älterer Sohn war auf dem Felde;
und als er kam und sich dem Hause näherte, hörte er Musik und Tanz.
Und er rief einen der Knechte herbei und erkundigte sich, was das sei.

Der sprach zu ihm:

Dein Bruder ist gekommen,
und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet,
weil er ihn gesund wiedererhalten hat.
Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu.

Er aber antwortete und sprach zum Vater:

Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe nie dein Gebot übertreten;
und mir hast du nie einen Bock gegeben,
damit ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.
Da aber dieser dein Sohn gekommen ist,
der dein Gut mit Dirnen verschlungen hat,
hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet!

Er aber sprach zu ihm:

Mein Sohn, du bist allezeit bei mir,
und alles, was mein ist, das ist dein.
Man mußte aber fröhlich sein und sich freuen;
denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden,
er war verloren und ist wiedergefunden worden!

Lukas 15, 11-32

Jesus sprach:

(Gleichnis vom untreuen Haushalter)

Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter;
und dieser wurde bei ihm verklagt, daß er ihm seine Güter verschleudere.

Reicher Mann: (zum Haushalter)

Was höre ich da von dir?
Lege Rechnung ab von deiner Verwaltung;
denn du kannst hinfort nicht mehr Haushalter sein!

Haushalter denkt:

Was soll ich tun, da mein Herr mir die Verwaltung nimmt?
Graben kann ich nicht; zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun will, damit sie mich,
wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen.

Haushalter (zu ersten Schuldner):

Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?

1. Schuldner:

Hundert Bat Öl.

Haushalter:

Nimm deinen Schuldschein, setze dich und schreibe flugs fünfzig!

Haushalter (zu 2. Schuldner):

Du aber, wieviel bist du schuldig?

2. Schuldner:

Hundert Kor Weizen.

Haushalter:

Nimm deinen Schuldschein und schreibe achtzig.

Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter,
daß er klug gehandelt habe.
Denn die Kinder dieser Welt sind ihrem Geschlecht
gegenüber klüger als die Kinder des Lichts.

Auch ich (Jesus) sage euch:

Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon,
auf daß, wenn er euch ausgeht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.

Lukas 16, 1-9

Jesus sprach:

Wer im Kleinsten treu ist, der ist auch im Großen treu;
und wer im Kleinsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.
Wenn ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu waret,
wer wird euch das Wahre anvertrauen?
Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu waret,
wer wird euch das Eure geben?
Kein Knecht kann zwei Herren dienen;
denn entweder wird er den einen hassen
und den andern lieben,
oder er wird dem einen anhangen
und den andern verachten.
Ihr könnt nicht Gott dienen
und dem Mammon!
Lukas 16, 10-13

Jesus sprach:

(zu den Pharisäern, die geldgierig waren und Jesus verspotteten)

Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen,
aber Gott kennt eure Herzen;
denn was bei den Menschen hoch angesehen ist,
das ist ein Greuel vor Gott.
Lukas 16, 15

Jesus sprach:

Das Gesetz und die Propheten gehen bis auf Johannes;
von da an wird das Reich Gottes durch das Evangelium verkündigt,
und jedermann vergreift sich daran.
Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen,
als daß ein einziges Strichlein des Gesetzes falle.
Lukas 16, 16-17

Jesus sprach:

(zu Ehescheidungen)

Jeder, der sich von seinem Weibe scheidet und eine andere heiratet,
der bricht die Ehe,
und jeder, der eine von ihrem Manne Geschiedene heiratet,
bricht auch die Ehe.
Lukas 16,18

Jesus sprach:

(Beste Darstellung über das Totenreich nach dem Tod,
Gleichnis vom Lazarus & dem Reichen,
Hinweis auf Jesu  Auferstehung und deren Ablehnung)

Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur
und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.
Ein Armer aber, namens Lazarus,
lag vor dessen Tür, voller Geschwüre,
und begehrte, sich zu sättigen von dem,
was von des Reichen Tische fiel;
und es kamen sogar Hunde und leckten seine Geschwüre.
Es begab sich aber,
daß der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde.
Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben.
Und als er im Totenreich seine Augen erhob,
da er Qualen litt,
sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
Und er rief und sprach:

Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus,
daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle;
denn ich leide Pein in dieser Flamme!

Abraham aber sprach:

Sohn, bedenke, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben
und Lazarus gleichermaßen das Böse;
nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt.
Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt,
so daß die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen,
es nicht können, noch die von dort es vermögen, zu uns herüberzukommen.

Da sprach der Reiche:

So bitte ich dich, Vater, daß du ihn in das Haus meines Vaters sendest
denn ich habe fünf Brüder, daß er sie warne,
damit nicht auch sie kommen an diesen Ort der Qual!

Spricht zu ihm Abraham:

Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören!

Der Reiche:

Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge,
so würden sie Buße tun!

Abraham aber sprach zu ihm:

Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören,
so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen,
wenn einer von den Toten auferstände.

Lukas 16, 19-31

Jesus sprach:

Es ist unvermeidlich, daß Ärgernisse kommen;
wehe aber dem, durch welchen sie kommen!
Es wäre für ihn besser,
wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde,
als daß er einem dieser Kleinen Ärgernis gebe.

Habt acht auf euch selbst!
Wenn aber dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht;
und wenn es ihn reut, so vergib ihm.
Und wenn er siebenmal des Tages wider dich sündigte
und siebenmal wieder zu dir käme und spräche:
Es reut mich! so sollst du ihm vergeben.
Lukas 17, 1-4

Jesus sprach:

Apostel zu Jesus:

Mehre uns den Glauben!

Jesus aber sprach:

Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn,
so würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen:
Entwurzle dich und verpflanze dich ins Meer!
Und er würde euch gehorchen.

Lukas 17, 5-6

Jesus sprach:

Wer aber von euch wird zu seinem Knechte, der pflügt oder weidet,
wenn er vom Felde heimkommt, sagen:

Komm alsbald her und setze dich zu Tische?

Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen:

Bereite mir das Abendbrot, schürze dich und diene mir,
bis ich gegessen und getrunken habe,
und hernach iß und trink du?

Dankt er wohl dem Knecht, daß er getan hat, was ihm befohlen war?
Ich glaube nicht!
Also auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen war, so sprechet:

Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan,
was wir zu tun schuldig waren!

Lukas 17,7-10

Jesus sprach:

(Heilung von zehn Aussätzigen)

10 Aussätzige:

Jesus, Meister, erbarme dich unser!

Jesus:

Gehet hin und zeiget euch den Priestern!

(Und es begab sich, während sie hingingen, wurden sie rein.
Einer aber von ihnen, als er sah, daß er geheilt worden war,
kehrte wieder um und pries Gott mit lauter Stimme,
warf sich auf sein Angesicht zu Jesu Füßen
und dankte ihm; und das war ein Samariter.)

Jesus:

Sind nicht ihrer zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?
Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre,
um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremdling?

(zu dem geheilten Samariter)
Steh auf und gehe hin; dein Glaube hat dich gerettet!

Lukas 17, 11-19

Jesus sprach:

Pharisäer:

Wann kommt das Reich Gottes?

Jesus:

Das Reich Gottes kommt nicht mit Aufsehen.
Man wird nicht sagen:
Siehe hier! oder: Siehe dort ist es!
Denn siehe, das Reich Gottes ist inwendig in euch.
Lukas 17, 20-21

Jesus sprach:

(zu den Jüngern)

Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet,
einen einzigen der Tage des Menschensohnes zu sehen, und ihr werdet ihn nicht sehen.
Und sie werden zu euch sagen:

Siehe hier, siehe dort!

Gehet nicht hin und laufet ihnen nicht nach.
Denn gleichwie der Blitz, wenn er erstrahlt, von einer Himmelsgegend bis zur andern leuchtet,
also wird auch des Menschen Sohn an seinem Tage sein.

Zuvor aber muß er (Jesus)  viel leiden und von diesem Geschlecht verworfen werden.

Und wie es in den Tagen Noahs zuging,
so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes:
Sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien,
bis zu dem Tage,
da Noah in die Arche ging;
und die Sündflut kam und vertilgte alle.

Ähnlich wie es in den Tagen Lots zuging:
Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten;
an dem Tage aber,
da Lot aus Sodom wegging,
regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle.

Gerade so wird es sein an dem Tage,
da des Menschen Sohn geoffenbart wird.

  • Wer an jenem Tage auf dem Dache ist und sein Gerät im Hause hat,
    der steige nicht hinab, dasselbe zu holen; desgleichen,
  • wer auf dem Felde ist, der kehre nicht wieder zurück. Gedenket an Lots Weib!
  • Wer seine Seele zu erhalten sucht, der wird sie verlieren,
    und wer sie verliert, der wird ihr zum Leben verhelfen.
  • Ich sage euch, in dieser Nacht werden zwei in einem Bette sein,
    der eine wird genommen und der andere gelassen werden.
  • Zwei werden miteinander mahlen; eine wird genommen, die andere wird gelassen werden.
  • Zwei werden auf dem Felde sein; der eine wird genommen und der andere gelassen werden.

Jünger:

Wo, Herr?

Jesus:

Wo das Aas ist, da versammeln sich auch die Adler.

Lukas 17, 22-37

Jesus sprach:

(Gleichnis vom ungerechten Richter)

Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute.
Witwe (zum Richter):

Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher!

Richter dachte:

Ob ich schon Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue,
so will ich dennoch,
weil mir diese Witwe Mühe macht,
ihr Recht schaffen,
damit sie nicht schließlich komme und mich ins Gesicht schlage.

Und der Herr sprach:

Höret, was der ungerechte Richter sagt!
Sollte aber Gott nicht seinen Auserwählten Recht schaffen,
die Tag und Nacht zu ihm rufen,
wenn er sie auch lange warten läßt?

Ich sage euch,

er wird ihnen Recht schaffen in Kürze!
Doch wenn des Menschen Sohn kommt,
wird er auch den Glauben finden auf Erden?
Lukas 18, 1-8

Jesus sprach:

(Gleichnis vom Zöllner und dem Pharisäer)
für Menschen mit der Herzenshaltung:

  • die sich selbst vertrauten,
  • daß sie gerecht seien,
  • und die übrigen verachteten,

Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel,
um zu beten,

der eine ein Pharisäer,

der andere ein Zöllner.

Phaisäer:

O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen,
Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.

Ich faste zweimal in der Woche
und gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe.

Zöllner:
(stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben,
sondern schlug an seine Brust)

 

O Gott, sei mir Sünder gnädig!

Jesus sprach:

Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab,
eher als jener; denn wer sich selbst erhöht,
der wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Lukas 18, 9-14

Jesus sprach:

Ein reicher Oberster:

Guter Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu ererben?

Jesus:

Was nennst du mich gut?
Niemand ist gut, als nur Gott allein.
Du weißt die Gebote:

«Du sollst nicht ehebrechen!

Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen!

Du sollst nicht falsches Zeugnis reden!

Ehre deinen Vater und deine Mutter!»

Reicher Oberster:

Das habe ich alles gehalten von Jugend an.

Jesus:

Eins fehlt dir noch;

  • verkaufe alles, was du hast,
  • und verteile es an die Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben,
  • und komm, folge mir nach!

(Als der reiche Oberste  aber solches hörte, wurde er ganz traurig; denn er war sehr reich. )

Jesus:

Wie schwer werden die Reichen ins Reich Gottes eingehen!
Denn es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe,
als daß ein Reicher in das Reich Gottes komme.

Da sprachen die, welche es hörten:

Wer kann dann gerettet werden?

Jesus:

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Petrus:

Siehe, wir haben das Unserige verlassen und sind dir nachgefolgt!

Jesus zu ihnen:

Wahrlich, ich sage euch:
Es ist niemand,
der Haus oder Weib oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlassen hat
um des Reiches Gottes willen,
der es nicht vielfältig wieder empfinge in dieser Zeit
und in der zukünftigen Weltzeit das ewige Leben!
Lukas 18, 18-30

Jesus sprach:

(zu den Aposteln,  sie verstanden es nicht, Direktbezug Jesaja 53)

Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem,
und es wird alles erfüllt werden,
was durch die Propheten (ges. Jesaja 53) über den Menschensohn geschrieben ist;

  • denn er wird den Heiden überliefert
  • und verspottet
  • und mißhandelt
  • und verspeit werden.
  • Und sie werden ihn geißeln und töten,
  • und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.
    Lukas 18, 31-34

Jesus sprach:

(Heilung eines Blinden, Ort: nahe Jericho)

Blinder Bettler:

Was ist da , los?

Volk (das vorüberzog):

Jesus von Nazareth geht gerade vorbei

Blinder Bettler:

Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!

Volk:

Schweig und lass ihn in Ruhe

Blinder Bettler (schreit):

Sohn Davids, erbarme dich meiner!

Jesus:

Bringt den Blinden zu mir!

Was willst du, daß ich dir tun soll?

Blinder Bettler:

Herr, daß ich sehend werde!

Jesus:

Sei sehend!
Dein Glaube hat dich gerettet!

Und alsbald

  • wurde der blinde Bettler sehend
  • und folgte ihm nach
  • und pries Gott;

und alles Volk,

  • das solches sah,
  • lobte Gott.

Lukas 18, 35-43

Jesus sprach:

(Oberzöllner Zachäus, reich und sehr klein, aus Jericho, viele Menschen um Jesus,
er kletterte auf eine Baum um Jesus zu sehen)
Jesus:
(als Jesus an ihm vorbeikam, blieb er stehen und blickte er auf und sah Zachäus)

Zachäus, steig eilends herab;
denn heute muß ich in deinem Hause einkehren!

(Und der Oberzönner,  stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden)

Volksmenge:
(murrte als sie dies sahen)

Er ist bei einem sündigen Mann eingekehrt,
um Herberge zu nehmen!

Zachäus:(zu Jesus)

Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen,
und wenn ich jemand betrogen habe,
so gebe ich es vierfältig zurück.

Jesus:

Heute ist diesem Hause Heil widerfahren,
die weil auch er ein Sohn Abrahams ist;
denn des Menschen Sohn ist gekommen,

zu suchen

und zu retten, was verloren ist.

Lukas 19, 1-10

Jesus sprach:

(Gleichnis von den anvertrauten Pfunden)

Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die Königswürde zu holen
und alsdann wiederzukommen.

Edelmann (zu seinen 10 Knechten):

Handelt damit, bis ich wiederkomme!

Seine Bürger (aber haßten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen):

Wir wollen nicht, daß dieser über uns König werde!

Und es begab sich, als der Edelmann wiederkam,
nachdem er die Königswürde empfangen,
da ließ er die Knechte,
denen er das Geld gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren,
was ein jeder erhandelt habe.

1.Knecht:

Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen!

Edelmann:

Recht so, du braver Knecht!
Weil du im Geringsten treu gewesen bist,
sollst du Macht haben über zehn Städte!

2.Knecht:

Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erworben!

Edelmann (zum 2. Knecht):

Und du sollst über fünf Städte gesetzt sein!

weiterer Knecht:

Herr, siehe, hier ist dein Pfund,
welches ich im Schweißtuch aufbewahrt habe!

Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist;
du nimmst, was du nicht hingelegt,
und erntest, was du nicht gesät hast.

Edelmann (zum weiteren Knecht):

Aus deinem Munde will ich dich richten, du böser Knecht!
Wußtest du, daß ich ein strenger Mann bin,
daß ich nehme, was ich nicht hingelegt,
und ernte, was ich nicht gesät habe?

Warum hast du denn mein Geld nicht auf der Bank angelegt,
so daß ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen hätte einziehen können?

Edelman (zu den Umherstehenden):

Nehmet ihm das Pfund und gebet es dem,
der die zehn Pfunde hat!

Da sagten sie zu dem Edelmann:

Herr, er hat schon zehn Pfunde!

Ich sage euch:(Jesus sagt uns)

Wer da hat, dem wird gegeben werden;
von dem aber, der nicht hat,

wird auch das genommen werden, was er hat.

Doch diese meine Feinde, die nicht wollten,
daß ich König über sie werde,
bringet her und erwürget sie vor mir!

Lukas 19, 11-27

Jesus sprach:

(Jesus reist nach Jerusalem, in der Nähe von Bethphage u. Behtanien, Ölberg sandte er seine Jünger)

Jesus:

Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt;
und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden,
auf dem noch nie ein Mensch gesessen ist;
bindet es los und führet es her.
Und wenn euch jemand fragt:
Warum bindet ihr es los?
so sprechet also:
Der Herr bedarf seiner!

(Da gingen die Abgesandten hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte.
Als sie aber das Füllen losbanden)

Die Eigentümer des Esels:

Warum bindet ihr das Füllen los?

Jünger:

Der Herr bedarf seiner!

Und sie brachten es zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf.
Als er aber weiterzog, breiteten sie auf dem Wege ihre Kleider aus.
Als er sich aber schon dem Abhang des Ölberges näherte,
fing die ganze Menge der Jünger freudig an,

Gott zu loben mit lauter Stimme wegen all der Taten,
die sie gesehen hatten, und sprachen:

Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn!
Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!

Etliche Pharisäer (zu Jesus):

Meister, weise deine Jünger zurecht!

Jesus: 

Ich sage euch, wenn diese schweigen,
so werden die Steine schreien!

Lukas 19, 28-39

Jesus sprach:

(Jesus weint über Jerusalem)

Wenn doch auch du erkannt hättest an diesem deinem Tage,
was zu deinem Frieden dient!
Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen,
daß Tage über dich kommen werden,
da deine Feinde einen Wall gegen dich aufwerfen,
dich ringsum einschließen und von allen Seiten ängstigen
und dich dem Erdboden gleich machen werden,
auch deine Kinder in dir, und in dir keinen Stein auf dem andern lassen werden,
darum, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.
Lukas 19, 41-44

(Erfüllung Titus 70 n.Chr. , Belagerung und Einnahme der Stadt durch die Römer, Zerstörung des Tempels und Wohnhäuser )

Jesus sprach:

(zweite Tempelreinigung, Jesus lehrt im Tempel, das Volk hing an seinen Lippen, ganz zum Missfallen der Hohenpriester, Schriftgelehrten und Vornehmsten des Volkes und trachten ihm nach dem Leben)

Es steht geschrieben:
Mein Haus soll ein Bethaus sein.
Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.
Lukas 19, 46

Jesus sprach:

(Frage nach der Vollmacht Jesu, Jesu lehrte das Volk und verkündigte das Evangelium im Tempel)

Hohepriester, Schriftgelehrte & Älteste:

Sage uns, in welcher Vollmacht tust du das?
Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?

Jesus:

Ich will euch auch etwas fragen!
Saget mir:
War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen?

Hohepriester, Schriftgelehrte & Älteste:
(dachten bei sich selbst & sprachen, wahrscheinlich diskutierten sie über dies Frage )

Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er fragen:
Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?
Wenn wir aber sagen: Von Menschen, so wird das ganze Volk uns steinigen;
denn es ist überzeugt, daß Johannes ein Prophet war.

Hohepriester, Schriftgelehrte & Älteste:
(antworteten Jesu)

Wir wissen nicht woher

Jesus:

So sage auch ich euch nicht,
in welcher Vollmacht ich solches tue.

Lukas 20, 1-8

Jesus sprach:

(Gleichnis vom Weingärtner)

Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weingärtner
und hielt sich längere Zeit außer Landes auf.

  1.  Und als es Zeit war, sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern,
    damit sie ihm von der Frucht des Weinbergs gäben.
    Die Weingärtner aber schlugen ihn und jagten ihn mit leeren Händen davon.
  2. Und er fuhr fort und sandte einen andern Knecht.
    Sie aber schlugen auch diesen und beschimpften ihn und jagten ihn leer davon.
  3.  Und er fuhr fort und sandte einen dritten; aber auch diesen verwundeten sie und warfen ihn hinaus.

Herr des Weinbergs:

Was soll ich tun?
Ich will meinen Sohn senden, den geliebten;
vielleicht werden sie sich vor ihm scheuen.

Weingärtner: (untereinander):

Das ist der Erbe! Kommt, laßt uns ihn töten,
damit das Erbgut unser werde!

(Und sie stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.
Was wird nun der Herr des Weinbergs mit ihnen tun?
Er wird kommen und diese Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben.)
Weingärtner:

Das sei ferne!

Er (Jesus) aber blickte sie an und sprach:

Was bedeutet denn das, was geschrieben steht:
«Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
der ist zum Eckstein geworden?» (Psalm 118)
Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschmettert werden;
auf welchen er aber fällt, den wird er zermalmen.

(Da suchten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten Hand an Jesus zu legen zu derselben Stunde; aber sie fürchteten das Volk; denn sie merkten, daß er im Blick auf sie dieses Gleichnis gesagt hatte.)
Lukas 20, 9-19

Jesus sprach:

(Frage nach der Steuer, sie wollten dass er eine Fehler machte, damit sie ihn anklagen konnten)

Die Hohenpriester/Schriftgelehrten sandten Aufpasser zu Jesu

Aufpasser:

Meister, wir wissen, daß du richtig redest und lehrst und nicht die Person ansiehst,
sondern den Weg Gottes der Wahrheit gemäß lehrst.
Ist es uns erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht?

Jesus:

Was versucht ihr mich? Zeiget mir einen Denar!
Wessen Bild und Aufschrift trägt er?

Aufpasser:

Des Kaisers.

Jesus:

So gebt doch dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

(Mit dieser Antwort konnten Sie nichts beanstanden, ihre Arglist prallte an ihm ab)

Jesus sprach:

etliche  Sadduzäer (-> es gibt keine Auferstehung):

Meister! Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn jemandes Bruder eine Frau hat
und kinderlos stirbt,
so soll dessen Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommenschaft erwecken.
Nun waren sieben Brüder.

(Der erste nahm eine Frau und starb kinderlos.

Da nahm der zweite die Frau und starb auch kinderlos.

Und der dritte nahm sie, desgleichen alle sieben
und hinterließen keine Kinder bei ihrem Tod.

Zuletzt starb auch die Frau.
Wessen Frau wird sie nun in der Auferstehung sein?
Denn alle sieben haben sie zur Frau gehabt. )

Jesus:

Die Kinder dieser Weltzeit freien und lassen sich freien;
welche aber gewürdigt werden, jene Weltzeit zu erlangen
und die Auferstehung von den Toten,
die werden weder freien noch sich freien lassen,
denn sie können auch nicht mehr sterben;
denn sie sind den Engeln gleich und Söhne Gottes,
da sie Söhne der Auferstehung sind.
Daß aber die Toten auferstehen,
hat auch Mose angedeutet bei der Geschichte von dem Busch,
wo er den Herrn nennt «den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs».
Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn ihm leben alle.

Etliche Schriftgelehrte:

Meister, du hast trefflich geantwortet!

(Nach dieser Antwort trauten sie sich nicht mehr, ihn etwas zu fragen.)
Lukas 20,27-40

Jesus sprach:

Jesus:

Wie sagen sie, daß Christus Davids Sohn sei?

Und doch sagt David selbst im Buche der Psalmen:
«Der Herr hat zu meinem Herrn gesprochen: Setze dich zu meiner Rechten,
bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße!» (Psalm 110)

David nennt ihn also Herr; wie ist er denn sein Sohn?

Jesus zu den Jüngern (Volk hört zu): 

Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die im Talar einhergehen wollen
und sich gerne grüßen lassen auf den Märkten und den Vorsitz in den Synagogen
und die ersten Plätze bei den Mahlzeiten lieben;
sie fressen der Witwen Häuser und sprechen zum Vorwand lange Gebete;
diese ziehen sich ein um so schwereres Urteil zu.

Lukas 20, 41-47

Jesus sprach:

Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr als alle eingelegt!
Denn diese alle haben von ihrem Überfluße zu den Gaben beigetragen;
sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt,
was sie zum Lebensunterhalt besaß.
Lukas 21, 3-4

Jesus sprach:

(Etliche bewunderten die Schönheit des Tempels und wie schön er hergerichtet war)

Was ihr da sehet, es werden Tage kommen,
wo kein Stein auf dem andern bleiben wird,
der nicht zerstört würde!

Sie fragten ihn aber und sprachen:

Meister, wann wird denn das geschehen,
und welches wird das Zeichen sein,
wann es geschehen soll?

Lukas 21, 5-7

Jesus sprach:

Wenn ihr aber Jerusalem von Kriegsheeren belagert sehet, als dann erkennet,
daß ihre Verwüstung nahe ist.

Als dann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge;

und wer in der Stadt ist, der entweiche daraus;

und wer auf dem Lande ist, gehe nicht hinein.

Denn das sind Tage der Rache, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht.
Wehe aber den Schwangern und den Säugenden in jenen Tagen,
denn es wird große Not im Lande sein und ein Zorn über dieses Volk!
Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwerts
und gefangen weggeführt werden unter alle Völker;
und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden,
bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.
Lukas 21, 20-24

Jesus sprach:

Und es werden Zeichen

  • geschehen an Sonne und Mond und Sternen,
  • und auf Erden Angst der Völker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen,
  • da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen,
    was über den Erdkreis kommen soll;
    denn die Kräfte des Himmels werden in Bewegung geraten.

Und dann werden sie des Menschen Sohn kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Wenn aber dieses zu geschehen anfängt, so richtet euch auf und erhebet eure Häupter,
weil eure Erlösung naht.
Lukas 21, 25-28

Jesus sprach:

Sehet den Feigenbaum und alle Bäume!
Wenn ihr sie schon ausschlagen sehet, so merket ihr von selbst, daß der Sommer jetzt nahe ist.
Also auch, wenn ihr sehet, daß dieses geschieht, so merket ihr, daß das Reich Gottes nahe ist.
Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschehen sein wird.
Himmel und Erde werden vergehen,
aber meine Worte werden nicht vergehen.
Lukas 21, 29-33

Jesus sprach:

Habt aber acht auf euch selbst,
daß eure Herzen nicht beschwert werden
durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen
und jener Tag unversehens über euch komme!
Denn wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen.
Darum wachet jederzeit und bittet, daß ihr gewürdigt werdet,
zu entfliehen diesem allem, was geschehen soll,
und zu stehen vor des Menschen Sohn!
Lukas 21, 34-36

Jesus sprach:

(Das letzte Passahmahl)

Jesus (zu Petrus&Johannes):

Gehet hin, bereitet uns das Passah, damit wir es essen!

Petrus&Johannes:

Wo willst du, daß wir es bereiten?

Jesus:

Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommet, so wird euch ein Mensch begegnen,
der einen Krug mit Wasser trägt; dem folget in das Haus, in das er hineingeht,
und sprechet zu dem Hausherrn:

Der Meister läßt dir sagen:
Wo ist die Herberge, in der ich das Passah mit meinen Jüngern essen kann?

Und jener wird euch einen großen, mit Polstern belegten Saal zeigen; daselbst bereitet es zu.

(Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passah.
Und als die Stunde kam, setzte er sich zu Tische und die zwölf Apostel mit ihm.)

Jesus(zu den 12 Aposteln):

Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.
Denn ich sage euch, ich werde es nicht mehr essen,
bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes.

Jesus: (nahm den Kelch, dankte)

Nehmet diesen und teilet ihn unter euch!
Denn ich sage euch,
ich werde hinfort nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken,
bis das Reich Gottes gekommen ist.

Lukas 22, 7-18

Jesus sprach:

(Einsetzung des Mahles)

(nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen):

Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird;
das tut zu meinem Gedächtnis!

(ebenso auch den Kelch nach dem Mahle):

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute,
das für euch vergossen wird.
Lukas 22, 19-20

Jesus sprach:

(Verrat Jesu Voraussage)

Doch siehe, die Hand dessen, der mich verrät, ist mit mir auf dem Tische.
Denn des Menschen Sohn geht zwar dahin,
wie es bestimmt ist;
aber wehe dem Menschen, durch welchen er verraten wird!

Lukas 22, 21-22

Jesus sprach:

(Es entstand aber auch ein Streit unter den Aposteln, wer von ihnen für den Größten zu halten sei. )

Die Könige der Völker herrschen über sie,
und ihre Gewalthaber heißt man Wohltäter.

Ihr aber nicht also;
sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste,
und der Gebieter wie der Diener.
Denn wer ist größer:
wer zu Tische sitzt, oder der Diener?
Ist es nicht der, welcher zu Tische sitzt?

Ich aber bin mitten unter euch wie der Diener.
Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen.
Und ich verordne euch, wie mir mein Vater das Reich verordnet hat,
daß ihr an meinem Tische in meinem Reiche essen und trinken
und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.
Lukas 22, 24-29

Jesus sprach:

Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt,
um euch zu sichten wie den Weizen;  ich aber habe für dich gebetet,
daß dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du dich dereinst bekehrst,
so stärke deine Brüder!

Petrus:

Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen!

Jesus:

Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen,
ehe du dreimal geleugnet hast, daß du mich kennst!

Jesus (zu den Aposteln):

Als ich euch aussandte ohne Beutel und Tasche und Schuhe, hat euch etwas gemangelt?

Apostel:

Nichts!

Jesus:

Aber jetzt, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, gleicherweise auch die Tasche;
und wer es nicht hat, der verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert.
Denn ich sage euch, auch dieses Schriftwort muß sich an mir erfüllen:
«Und er ist unter die Übeltäter gerechnet worden.»
Denn was sich auf mich bezieht, das geht in Erfüllung!

Apostel:

Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter!

Jesus:

Es ist genug!

Lukas 22, 31-38

Jesus sprach:

(Und er ging hinaus und begab sich nach seiner Gewohnheit an den Ölberg.
Es folgten ihm aber auch die Jünger. )

Betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet!

(Und er riß sich von ihnen los, ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder, betete und sprach:)

Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir!
Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

(Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
Und er geriet in Todesangst und betete inbrünstiger;
und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.
Und als er vom Gebet aufstand und zu seinen Jüngern kam,
fand er sie schlafend vor Traurigkeit.)

Jesus:

Was schlafet ihr?
Stehet auf und betet,
daß ihr nicht in Anfechtung fallet!

Lukas 22, 39-45

Jesus sprach:

Judas, mit einem Kuß verrätst du des Menschen Sohn?

Begleiter (Jünger):

Herr, sollen wir mit dem Schwerte dreinschlagen?

(Und einer von ihnen schlug den Knecht des Hohenpriesters
und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.)

Jesus:

Lasset es hierbei bewenden!

(Und er rührte das Ohr an und heilte ihn.)

Jesus :

(zu Hohenpriestern & Hauptleuten des Tempels & den Ältesten)

Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und mit Stöcken!
Als ich täglich bei euch im Tempel war,
habt ihr die Hand nicht gegen mich ausgestreckt.
Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.

Lukas 22, 47-53

Jesus sprach:

(Die Männer, die Jesus festhielten, verspotteten und mißhandelten ihn;
sie verhüllten ihn, schlugen ihn ins Angesicht,)
Männer:

Weissage uns, wer ist’s, der dich geschlagen hat?

(Und viele andere Lästerungen sprachen sie gegen ihn aus.
Und als es Tag geworden,
versammelten sich die Ältesten des Volkes,
die Hohenpriester & Schriftgelehrten,
führten ihn ab vor ihren Hohen Rat; )

Hoher Rat:

Bist du der Christus? Sage es uns!

Jesus: 

Wenn ich es euch sagte,
so würdet ihr es nicht glauben;
wenn ich aber auch fragte,
so würdet ihr mir nicht antworten.
Von nun an aber wird des Menschen Sohn sitzen
zur Rechten der Kraft Gottes.

Hoher Rat:

Bist du also der Sohn Gottes?

Jesus:

Ihr saget, was ich bin!

Hoher Rat:

Was bedürfen wir weiter Zeugnis?
Denn wir selbst haben es aus seinem Munde gehört.
Lukas 22,  63-71

Jesus sprach

(Die Versammlung stand auf, und sie führten Jesus vor Pilatus und verklagten ihn)

Versammlung:

Wir haben gefunden, daß dieser das Volk verführt und ihm wehrt,
dem Kaiser die Steuern zu zahlen,
und behauptet, er sei Christus, der König.

Pilatus (zu Jesus):

Bist du der König der Juden?

Jesus:

Du sagst es!

 Pilatus (zu  Hohenpriestern & Volk):

Ich finde keine Schuld an diesem Menschen!

Volk& Versammlung:

Er wiegelt das Volk auf, indem er lehrt in ganz Judäa,
was er zuerst in Galiläa tat
und fortsetzte bis hierher!

Pilatus:

Ist er ein Galiläer sei?

Volk & Versammlung:

Er ist aus aus dem Gebiet des Herodes,

(Pilatus sandte Jesus  zu Herodes, gerade in Jerusalem war.
Herodes aber freute sich sehr, als er Jesus sah;
denn er hätte ihn schon längst gern gesehen,
weil er viel von ihm gehört hatte,
und er hoffte, ein Zeichen von ihm zu sehen.

Herodes stellte Jesus viele Fragen; aber Jesus schwieg.

Die Hohenpriester & Schriftgelehrten standen da und verklagten Jesus heftig.
Und Herodes samt seinen Kriegsleuten verachtete und verspottete ihn,
zog ihm ein weißes Kleid an und schickte ihn wieder zu Pilatus.

An demselben Tage schlossen Pilatus und Herodes Freundschaft miteinander,
denn zuvor waren sie einander feind gewesen.)
Lukas 23, 1-12

Jesus sprach:

(Auf dem Weg zur Kreuzigung, es folgte  eine große Volksmenge, auch Frauen, die ihn beklagten und betrauerten. )

Ihr Töchter Jerusalems, weinet nicht über mich;
weinet vielmehr über euch selbst und über eure Kinder!
Denn siehe, es kommen Tage, da man sagen wird:
Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, (–> Jesaja 54)
die nicht geboren, und die Brüste, die nicht gesäugt haben!
Dann wird man anfangen, zu den Bergen zu sagen:
Fallet über uns! und zu den Hügeln: Bedecket uns!
Denn wenn man das am grünen Holze tut, was wird am dürren geschehen?
Lukas 23, 28-31

Jesus sprach:

(vor der Kreuzigung)

Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!
Lukas 23, 34

Einer der Übeltäter:

Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns!

Anderer Übeltäter:

Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in gleichem Gerichte bist?
Und wir zwar gerechterweise, denn wir empfangen,
was unsere Taten wert sind;
dieser aber hat nichts Unrechtes getan!
(zu Jesus)  Herr, gedenke meiner, wenn du zu deiner Königswürde kommst!

Jesus:

Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!

Lukas 23, 39-43

Jesus rief:

Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!
Lukas 23, 46

Jesus sprach:

Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschehnissen.
Und es begab sich, während sie miteinander redeten und sich besprachen,
nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.
Ihre Augen aber wurden gehalten, daß sie ihn nicht erkannten.
Jesus:

Was sind das für Reden, die ihr unterwegs miteinander wechselt,
und seid so traurig?

Kleopas(Emmaus-Jünger):

Bist du der einzige Fremdling in Jerusalem, der nicht erfahren hat,
was daselbst in diesen Tagen geschehen ist?

Jesus:

Was?

Emmaus-Jünger:

Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war,
mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volk;
wie ihn unsere Hohenpriester und Obersten überantwortet haben,
daß er zum Tode verurteilt und gekreuzigt wurde.
Wir aber hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte.
Ja, bei alledem ist heute schon der dritte Tag, seit solches geschehen ist.
Zudem haben uns auch einige Frauen aus unserer Mitte in Verwirrung gebracht;
sie waren am Morgen früh beim Grabe,
fanden seinen Leib nicht, kamen und sagten,
sie hätten sogar eine Erscheinung von Engeln gesehen,
welche sagten, er lebe.
Und etliche der Unserigen gingen hin zum Grabe und fanden es so,
wie die Frauen gesagt hatten,
ihn selbst aber haben sie nicht gesehen.

Jesus:

O ihr Toren! Wie langsam ist euer Herz zu glauben an alles,
was die Propheten geredet haben!
Mußte nicht Christus solches leiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
(Und er hob an von Mose und von allen Propheten,
und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezog.)

(Und sie näherten sich dem Flecken, wohin sie wanderten, und er stellte sich, als wollte er weitergehen.

Emmaus-Jünger:

Bleibe bei uns, denn es will Abend werden,
und der Tag hat sich schon geneigt!

(Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben.)

Und es begab sich, als er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot,
sprach den Segen, brach es und gab es ihnen.
Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn;
und er verschwand vor ihnen.

Emmaus-Jünger:

Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Weg,
als er uns die Schrift öffnete?

(Und Emmaus-Jünger standen auf in derselben Stunde
und kehrten nach Jerusalem zurück
und fanden die Elf und ihre Genossen versammelt,)

Jünger:

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen!

(Und Emmaus-Jünger erzählten, was auf dem Wege geschehen,
und wie er von ihnen am Brotbrechen erkannt worden war.)

Lukas 24, 14-35

Jesus sprach:

(Jesus erscheint seinen Jüngern)

Friede sei mit euch!

Jesus sprach:

(Jünger waren bestürzt & ängstigten sich, und meinten einen Geist zu sehen)

Was seid ihr so erschrocken, und warum steigen Zweifel auf in euren Herzen?
Sehet an meinen Händen und Füßen, daß ich es bin!
Rühret mich an und sehet, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein,
wie ihr sehet, daß ich habe

Jesus sprach:

(Jesus zeigt den Jüngern seine Hände, da sie glaubten ihm nicht)

Habt ihr etwas zu essen hier?

(Jesus ist gebratenen Fisch und von einer Honigwabe)
Lukas 24,  36-42

Jesus sprach:

Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe,
als ich noch bei euch war,
daß alles erfüllt werden müsse,
was im Gesetz Moses und in den Propheten
und den Psalmen von mir geschrieben steht.
(Da öffnete er ihnen das Verständnis, um die Schriften zu verstehen)

So steht es geschrieben, daß Christus leiden und am dritten Tage
von den Toten auferstehen werde,
und daß in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden
gepredigt werden soll unter allen Völkern.
Fanget an in Jerusalem, Zeugen davon zu sein!
Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters;
ihr aber bleibet in der Stadt, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe.
Lukas 24, 44-49

 

 

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